Nebenwirkungen

Achtung pharmakodynamische Interaktionen!

Bei Patienten, die Gerinnungshemmer einnehmen, besteht ein erhöhtes Risiko, durch eine Interaktion vom schmalen Grat zwischen Thrombose und Blutung abzukommen. Welche Interaktionen sind besonders relevant für die Praxis? Wie eine kürzlich publizierte ’nested Case Control‘-Studie [1] zeigt, treten gefährliche Blutungen unter direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK;… Weiterlesen »Achtung pharmakodynamische Interaktionen!

Empfehlung zu Antikonvulsiva in der Schwangerschaft

Eine aktuelle Bewertung [1] der Datenlage zu Fehlbildungen und Störungen der kindlichen neurologischen Entwicklung durch Antikonvulsiva während der Schwangerschaft durch die britische Commission on Human Medicines hat bestätigt, dass Lamotrigin und Levetiracetam zu den sichereren Therapieoptionen gehören. Die Datenauswertung wurde vor dem Hintergrund der bekannten… Weiterlesen »Empfehlung zu Antikonvulsiva in der Schwangerschaft

Welche Antihypertensiva schützen am besten vor Herz-Kreislauf-Komplikationen?

Ein systematischer Review [1] zeigt, dass ACE-Hemmer (ACEI), Dihydropyridin-Calciumkanalblocker (CCB), und Thiaziddiuretika (TD) in den ausgewerteten Studien ähnlich wirksam waren: Sie senkten das relative Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse insgesamt (25%), tödliche kardiovaskuläre Ereignisse (20%) und Schlaganfälle (35%). Außer den drei Gruppen waren auch Betablocker (BB)… Weiterlesen »Welche Antihypertensiva schützen am besten vor Herz-Kreislauf-Komplikationen?

Chloroquin & Hydroxychloroquin: Vergleich

Chloroquin und Hydroxychloroquin gelten als Hoffnungsträger zur Behandlung von COVID-19 Patienten, und sie könnten möglicherweise als Infektionsprophylaxe für Personen in Hochrisiko-Bereichen Einsatz finden. Wie unterscheiden sie sich? Chloroquin (Resochin®) Hydroxychloroquin (Quensyl® u. Generika) Aktueller Stellenwert für COVID-19 Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 in vitro gezeigt, klinische Studien… Weiterlesen »Chloroquin & Hydroxychloroquin: Vergleich

Monitoring bei lipidsenkender Therapie

Welche Werte sollen nach der aktuellen Dyslipidämie-Leitlinie [1] wann bestimmt werden, wenn Patienten eine lipidsenkende Therapie erhalten? Vor Therapiebeginn: Lipide, Alanin-Aminotransferase (ALT), Kreatinkinase (CK) Etwa 8 Wochen nach Therapiebeginn oder einer potenziell kritischen Therapieänderung: Lipide, ALT Spätere Routinemessungen: Lipide: jährlich Indikationen für zusätzliche Messungen: Anzeichen… Weiterlesen »Monitoring bei lipidsenkender Therapie

Apotheker in der Notaufnahme: Was bringt's? [Studie 4]

Viele Patienten, die in die Notaufnahme kommen, haben zusätzlich zu ihrem akuten Problem bereits chronische Erkrankungen und eine Polymedikation, so dass insgesamt ein größeres Risiko für unerwünschte Wirkungen, erhöhte Morbidität und Mortalität besteht. Zugleich steht das medizinische Personal in überfüllten Notaufnahmen unter erheblichem Zeitdruck. In dieser… Weiterlesen »Apotheker in der Notaufnahme: Was bringt's? [Studie 4]

QT-Verlängerung

Protonenpumpenhemmer, Efavirenz und QT-Verlängerung PPI können zu Elektrolytverschiebungen (Hyponatriämie, -magnesiämie, -calcämie, -kaliämie) führen, Häufigkeit lt. Fachinfo unbekannt. Damit kann ihre Einnahme zur Erhöhung des Risikos für QT-Verlängerung und Torsaden (TdP) beitragen. Aus diesem Grund hat Credible Meds die Meldungen zu QT-Verlängerung und TdP unter PPI verfolgt… Weiterlesen »QT-Verlängerung

Hyponatriämie

Zu wenig Natrium? Natrium regelt den Flüssigkeitshaushalt und ist ein essenzieller Mitspieler beim Aufbau von Transmembranpotenzialen, die neuromuskuläre Funktionen ermöglichen. Patienten, die zu geringe Natriumkonzentrationen im Blut haben, haben Kopfschmerzen, sind häufig verwirrt, rastlos, reizbar, müde und schnell erschöpft und leiden unter Übelkeit und Erbrechen.… Weiterlesen »Hyponatriämie